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Tourismus in Kroatien: Statistik, Zahlen und Trends Oktober 2026

Tourismus in Kroatien: Statistik, Zahlen und Trends Oktober 2026

Axel HernborgAxel Hernborg

Kurz gesagt: Kroatien verzeichnete 2025 laut eVisitor 21,8 Millionen Ankünfte und den Rekord von 110,1 Millionen Übernachtungen. Deutschland ist mit 22,3 Millionen Übernachtungen der größte Herkunftsmarkt, Istrien die stärkste Region. Ausländische Gäste brachten 15,3 Milliarden Euro ein; bis September 2026 lagen die Übernachtungen 1 Prozent über Vorjahr.

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026. Jede Zahl auf dieser Seite wurde mit den am Ende der Seite aufgeführten Quellen abgeglichen; wo zwei Quellen voneinander abweichen, ist der Unterschied vermerkt.

Der Tourismus in Kroatien hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht: Erstmals wurden mehr als 110 Millionen Übernachtungen registriert, und Deutschland bleibt mit großem Abstand der wichtigste Herkunftsmarkt. Diese Seite fasst die aktuellen Zahlen zusammen – Ankünfte und Übernachtungen pro Jahr, die Entwicklung seit 2019, Herkunftsländer, Istrien, Kvarner, Split-Dalmatien und Dubrovnik, Einnahmen, Anteil an der Wirtschaftsleistung, Unterkünfte, Flugverkehr und den Stand 2026. Grundlage sind das Statistikamt DZS (Državni zavod za statistiku), das Meldesystem eVisitor der Kroatischen Zentrale für Tourismus (HTZ), das Ministerium für Tourismus und Sport, die Kroatische Nationalbank (HNB), die regionalen Tourismusverbände sowie UN Tourism.

Tourismus in Kroatien: die wichtigsten Zahlen

  • 21,8 Millionen Ankünfte und 110,1 Millionen Übernachtungen 2025 laut eVisitor, 2 % bzw. 1 % mehr als 2024 – erstmals über 110 Millionen (HTZ, Januar 2026).
  • In gewerblichen Unterkünften allein: 20,7 Millionen Ankünfte und 94,8 Millionen Übernachtungen (+2,2 % bzw. +1,2 %), davon 17,6 Millionen Ankünfte ausländischer Gäste (DZS, Februar 2026).
  • Deutschland: 22,3 Millionen Übernachtungen 2025, Platz 1 aller Märkte (HTZ).
  • Einnahmen aus dem Auslandstourismus 2025: 15,3 Milliarden Euro (+2 %) (HNB via Croatia Week).
  • Direkter Anteil des Tourismus am BIP: 12,18 % (2022) laut Tourismus-Satellitenkonto (DZS, April 2025).
  • Januar bis September 2026: 20,1 Millionen Ankünfte und 104,9 Millionen Übernachtungen (+2 % bzw. +1 %) (eVisitor via Total Croatia News, Oktober 2026).

Wie viele Touristen kommen pro Jahr nach Kroatien?

Für die Frage nach den Touristen pro Jahr gibt es in Kroatien zwei amtliche Zahlen, die beide auf demselben Meldesystem eVisitor beruhen. Die HTZ und das Tourismusministerium veröffentlichen den Gesamtwert: 2025 waren das 21,8 Millionen Ankünfte und 110,1 Millionen Übernachtungen, davon 104,6 Millionen an der Adria und 5,6 Millionen im Landesinneren einschließlich Zagreb (HTZ). Das Statistikamt DZS zählt dagegen nur gewerbliche Unterkünfte und kommt auf 20.698.963 Ankünfte und 94.820.989 Übernachtungen (DZS). Der Unterschied liegt in der Abgrenzung: Die DZS-Zahl schließt nichtgewerbliche Aufenthalte ausdrücklich aus, also etwa Eigentümer, Verwandte und Freunde in Ferienhäusern (DZS, Methodik). Die eVisitor-Auswertungen führen nichtgewerbliche Gäste und Nautik dagegen mit auf, wie etwa die Berichte der regionalen Tourismusverbände zeigen (Tourismusverband Dubrovnik-Neretva, Tourismusverband Istrien).

Wichtig für die Einordnung: Gezählt werden Ankünfte, nicht Personen. Wer während einer Reise die Unterkunft wechselt, wird laut DZS-Methodik erneut registriert und damit doppelt erfasst. Im Schnitt blieben Gäste 2025 4,6 Nächte, ausländische 4,9 und einheimische 3,0 Nächte (DZS).

Entwicklung des Tourismus in Kroatien seit 2019

Säulendiagramm der Ankünfte in gewerblichen Unterkünften in Kroatien: 2019 19,6 Millionen, 2020 7,0 Millionen, 2021 12,8 Millionen, 2022 17,8 Millionen, 2023 19,5 Millionen, 2024 20,2 Millionen, 2025 20,7 Millionen.
Nach dem Einbruch auf 7,0 Millionen Ankünfte im Jahr 2020 übertraf Kroatien 2024 das Vorkrisenniveau und erreichte 2025 mit 20,7 Millionen Ankünften in gewerblichen Unterkünften einen neuen Höchststand.

Die durchgängigste Zeitreihe liefert das Statistikamt für gewerbliche Unterkünfte. Sie zeigt den Einbruch im Pandemiejahr 2020 und eine Erholung, die das Vor-Pandemie-Niveau bei den Übernachtungen 2023 und bei den Ankünften 2024 übertraf:

JahrAnkünfteÜbernachtungenQuelle
201919.566.14691.242.931DZS 2020
20207,0 Mio.40,8 Mio.DZS
202112.775.79470.201.959DZS 2023
202217.774.95890.040.177DZS 2023
202319.492.93192.376.832DZS 2025
202420.246.06093.683.814DZS 2025
202520.698.96394.820.989DZS 2026

2020 lagen die gewerblichen Übernachtungen 55,3 % unter 2019, die Ankünfte sogar 64,2 % (DZS). 2022 fehlten bei den Übernachtungen nur noch 1,3 % zum Vorkrisenniveau (DZS). Seitdem wächst das Volumen allerdings nur noch langsam: 2024 um 1,4 %, 2025 um 1,2 %. Auch in der eVisitor-Gesamtreihe ist der Abstand zum alten Rekord klein – 2019 waren es 21 Millionen Ankünfte und 108,6 Millionen Übernachtungen (eVisitor via Croatia Week), 2025 dann 21,8 und 110,1 Millionen. Das Wachstum kommt zunehmend von Einheimischen: 2025 stiegen ihre Übernachtungen im fünften Jahr in Folge, und 43 % des gesamten Zuwachses gingen auf sie zurück (DZS).

Deutschland, Österreich, Schweiz: die Herkunftsmärkte

Balkendiagramm der Übernachtungen nach Herkunftsmarkt 2025: Deutschland 22,3 Millionen, Kroatien 13,8 Millionen, Slowenien 11,1 Millionen, Österreich 8,2 Millionen, Polen 7,3 Millionen, Tschechien 4,9 Millionen.
Deutsche Gäste kamen 2025 auf 22,3 Millionen Übernachtungen und damit auf deutlich mehr als die Einheimischen auf Platz zwei.

Nach eVisitor-Zahlen führte Deutschland 2025 mit 22,3 Millionen Übernachtungen vor Kroatien selbst (13,8 Millionen), Slowenien (11,1), Österreich (8,2), Polen (7,3), Tschechien (4,9) und Großbritannien (4,1 Millionen) (HTZ). Die DZS-Statistik für gewerbliche Unterkünfte zeigt die Details (DZS, Tabelle 1):

  • Deutschland: 3.040.654 Ankünfte und 21.030.521 Übernachtungen – 17,3 % der ausländischen Ankünfte und 24,6 % der ausländischen Übernachtungen; mit 6,9 Nächten bleiben Deutsche länger als der Durchschnitt (DZS).
  • Gegenüber 2024 gab der deutsche Markt leicht nach: −1,0 % Ankünfte, −0,3 % Übernachtungen; gegenüber 2019 (2.881.284 Ankünfte, 19.944.549 Übernachtungen) liegt er weiter im Plus (DZS 2019). Der Höchstwert fiel ins Jahr 2022 mit 23,6 Millionen Übernachtungen (DZS).
  • Österreich: 1.533.528 Ankünfte und 7.520.808 Übernachtungen, unverändert gegenüber 2024; Slowenien 8.024.918, Polen 7.024.750 Übernachtungen (DZS).
  • Die Schweiz weist das DZS in seiner Jahresmitteilung nicht gesondert aus. In Istrien zählte der Tourismusverband 2025 81.249 Schweizer Ankünfte und 479.680 Übernachtungen (Tourismusverband Istrien, eVisitor).

Regionen: Istrien, Kvarner, Split-Dalmatien und Dubrovnik

Balkendiagramm der Übernachtungen nach Region 2025: Istrien 30,3 Millionen, Split-Dalmatien 20,9 Millionen, Kvarner 18,5 Millionen, Zadar 15,5 Millionen, Dubrovnik-Neretva 9,3 Millionen.
Istrien ist mit 30,3 Millionen Übernachtungen die mit Abstand stärkste Region, gefolgt von Split-Dalmatien und Kvarner.

94,3 % aller gewerblichen Übernachtungen entfallen auf die Adriaregion (DZS). Die Rangfolge der Gespanschaften 2025 nach eVisitor-Übernachtungen (HTZ):

  • Istrien: 30,3 Millionen. Der Tourismusverband nennt genau 5.122.722 Ankünfte und 30.311.229 Übernachtungen; jede dritte Nacht (33,25 %) buchten Deutsche, insgesamt 10.079.334, vor Österreich mit 3.818.434 (Tourismusverband Istrien). Laut DZS entfallen 40,4 % der gewerblichen Nächte Istriens auf Campingplätze (DZS).
  • Split-Dalmatien: 20,9 Millionen (HTZ); gewerblich 3,86 Millionen Ankünfte und 18,4 Millionen Übernachtungen, davon 3,2 Millionen in der Stadt Split (DZS).
  • Kvarner: 18,5 Millionen (HTZ); in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar gewerblich 3,17 Millionen Ankünfte und 15,5 Millionen Übernachtungen (DZS).
  • Zadar: 15,5 Millionen; Dubrovnik-Neretva: 9,3 Millionen (HTZ).

Bei den Orten teilten sich Rovinj und Dubrovnik 2025 mit je 4,2 Millionen gewerblichen Übernachtungen Platz 1, vor Poreč (3,3 Millionen), Split (3,2) und Zagreb (2,7 Millionen) (DZS).

Dubrovnik: Tourismus-Statistik

Die Stadt Dubrovnik meldete für 2025 4.281.792 Übernachtungen nach 4.270.230 im Jahr 2024; der Dubrovnik Pass wurde 486.550-mal verkauft (Stadt Dubrovnik via Croatia Week). Von Januar bis September 2026 zählte der Stadt-Tourismusverband 1.184.875 Ankünfte (+1,7 %) und 3.808.867 Übernachtungen (+1,1 %); die gesamte Gespanschaft Dubrovnik-Neretva kam auf 2.004.532 Ankünfte, bei den Übernachtungen jedoch mit 8.154.585 leicht unter Vorjahr (Tourismusverband Dubrovnik-Neretva, eVisitor, Stand 2. Oktober 2026). Der Flughafen Dubrovnik fertigte 2025 3.075.302 Passagiere ab (+4,4 %) (DZS).

Einnahmen und Anteil am BIP

  • Laut HNB brachten ausländische Gäste 2025 15,3 Milliarden Euro ein, 2 % mehr als 2024; allein im vierten Quartal waren es 1,886 Milliarden (HNB via Croatia Week, März 2026). 2019 lagen die Deviseneinnahmen bei 10,5 Milliarden Euro (Ekonomski institut Zagreb).
  • Die 15,0 Milliarden Euro des Jahres 2024 entsprachen 17,5 % des BIP, so das Ekonomski institut Zagreb auf Basis von HNB- und DZS-Daten (EIZG, Sektorske analize Turizam, November 2025).
  • Das Tourismus-Satellitenkonto des DZS beziffert das direkte touristische BIP 2022 auf 12,18 % der Wirtschaftsleistung; die Tourismusbranchen insgesamt erwirtschafteten 24,53 % der Bruttowertschöpfung (DZS, korrigierte Fassung vom 10. April 2025). Die Erstveröffentlichung vom März 2025 hatte noch 11,32 % genannt (Croatia Week). Neuere Satellitenkonten lagen bei Redaktionsschluss nicht vor.

Je nach Messgröße liegt der Anteil des Tourismus also zwischen 12,18 % (direktes BIP, 2022) und 17,5 % (Deviseneinnahmen im Verhältnis zum BIP, 2024). Der oft zitierte Wert von 20 % ist dagegen keine amtliche Kennzahl (Croatia Week mit Verweis auf das DZS).

Unterkünfte und Auslastung

2025 standen 441.474 Wohneinheiten mit 1.160.182 festen Betten zur Verfügung, 1,6 % weniger Betten als im Vorjahr – damit endete ein mehrjähriger Wachstumstrend (DZS). Den größten Teil stellen Privatzimmer, Ferienwohnungen und ähnliche Unterkünfte mit 718.375 Betten. Auf 1.083 Hotels und ähnliche Betriebe entfallen 174.591 Betten (15,0 %), als einzige Gruppe mit leichtem Zuwachs. Die durchschnittliche Belegung der Zimmer und Apartments stieg auf 59,9 % (2024: 58,9 %); in den Hotels lag die Bettenauslastung im August bei 97,3 %, im Januar bei 18,2 % (DZS, Tabellen 5 und 6).

Luftverkehr

Die kroatischen Flughäfen fertigten 2025 13,99 Millionen Passagiere ab (+6,8 %): Zagreb 4.684.727, Split 3.847.716, Dubrovnik 3.075.302, Zadar 1.620.417 und Pula 542.315 (DZS, Februar 2026). Im ersten Halbjahr 2026 waren es 5,54 Millionen Passagiere (+2,9 %); im Juni lag der Verkehr mit deutschen Flughäfen mit 342.000 Passagieren knapp vor Großbritannien, allerdings 2,5 % unter Vorjahr (DZS, August 2026).

UNESCO-Welterbe

Kroatien hat 10 Welterbestätten, acht Kultur- und zwei Naturstätten: die Altstadt von Dubrovnik, den Diokletianpalast in Split, Trogir, die Euphrasius-Basilika in Poreč, die Kathedrale des heiligen Jakob in Šibenik, die Ebene von Stari Grad auf Hvar, die Stećci-Grabsteine, die venezianischen Verteidigungsanlagen sowie den Nationalpark Plitvicer Seen und die Buchenurwälder Europas (UNESCO-Welterbezentrum).

Ziele bis 2030

Die Strategie für nachhaltigen Tourismus bis 2030 setzt auf Ganzjahrestourismus statt auf mehr Volumen. Die Zwischenbewertung des Ministeriums vom November 2025 zeigt, wie weit der Weg ist (Ministerium für Tourismus und Sport):

  • Anteil der Übernachtungen außerhalb der Zeit vom 1. Juni bis 30. September: 19 % (2024), Ziel 26 % bis 2027, Ausgangswert 16 % (2019) (Ministerium).
  • Anteil der Übernachtungen abseits der Adria: 5,60 % (2024), Ziel 9 %; Hotelanteil an den Betten: 14,6 % (2024), Ziel 17 % (Ministerium).
  • Einnahmen je ausländischer Übernachtung: von 57 % des EU-Durchschnitts (2019) auf 67 % bis 2030 (Ministerium).

Tourismus in Kroatien aktuell: Trends 2026

  • Januar bis September 2026: 20,1 Millionen Ankünfte und 104,9 Millionen Übernachtungen, 2 % bzw. 1 % mehr als im Vorjahreszeitraum; der September legte mit 2,6 Millionen Ankünften und 14,3 Millionen Übernachtungen um je 3 % zu (eVisitor via Total Croatia News).
  • Das erste Halbjahr endete mit 7,6 Millionen Ankünften und 29,5 Millionen Übernachtungen exakt auf Vorjahresniveau; Deutschland führte mit 5,6 Millionen Übernachtungen (HTZ, Juli 2026).
  • Die Einnahmen wachsen schneller als die Gästezahlen: 4,587 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026, knapp 5 % mehr als 2025 (HNB via Total Croatia News).
  • Istrien kam bis September auf 4.943.007 Ankünfte (+3 %) und 29.538.219 Übernachtungen (+1 %); die deutschen Übernachtungen sanken leicht auf 9.682.476, italienische und ungarische stiegen um 10 % (Tourismusverband Istrien, Stand 5. Oktober 2026).
  • Regionale Tourismusverbände berichten von sehr kurzfristigen Buchungen und kürzeren Aufenthalten, während mitteleuropäische Märkte und Einheimische Rückgänge aus Deutschland ausgleichen (Croatia Week, August 2026).
  • Zum Vergleich: UN Tourism zählte für Europa 2025 793 Millionen internationale Ankünfte (+4 %), für Südeuropa und den Mittelmeerraum ein Plus von 3 % (UN Tourism).

Quellen

Häufig gestellte Fragen

2025 registrierte das Meldesystem eVisitor laut HTZ 21,8 Millionen Ankünfte und 110,1 Millionen Übernachtungen, so viele wie nie zuvor. Das Statistikamt DZS zählt nur gewerbliche Unterkünfte und kommt auf 20,7 Millionen Ankünfte und 94,8 Millionen Übernachtungen. Gezählt werden Ankünfte, nicht Personen: Wer die Unterkunft wechselt, wird doppelt erfasst.

Laut DZS fielen die gewerblichen Übernachtungen von 91,2 Millionen im Jahr 2019 auf 40,8 Millionen im Pandemiejahr 2020. 2022 fehlten nur noch 1,3 Prozent zum Vorkrisenniveau, 2023 wurde es mit 92,4 Millionen übertroffen. Seitdem wächst der Tourismus langsamer, 2025 um 1,2 Prozent auf 94,8 Millionen Übernachtungen.

In gewerblichen Unterkünften zählte das DZS 2025 genau 3.040.654 Ankünfte und 21.030.521 Übernachtungen deutscher Gäste, ein Viertel aller ausländischen Übernachtungen. Nach eVisitor-Zahlen der HTZ waren es 22,3 Millionen Übernachtungen, Platz eins vor den Einheimischen. Gegenüber 2024 gab der deutsche Markt leicht nach, um 0,3 Prozent bei den Übernachtungen.

Das Tourismus-Satellitenkonto des DZS beziffert das direkte touristische BIP für 2022 auf 12,18 Prozent der Wirtschaftsleistung; neuere Werte liegen nicht vor. Die Deviseneinnahmen aus dem Tourismus entsprachen 2024 laut Ekonomski institut Zagreb 17,5 Prozent des BIP. 2025 brachten ausländische Gäste laut HNB 15,3 Milliarden Euro ein.

Stabil auf hohem Niveau. Von Januar bis September 2026 registrierte eVisitor 20,1 Millionen Ankünfte und 104,9 Millionen Übernachtungen, 2 bzw. 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das erste Halbjahr lag exakt auf Vorjahresniveau, die Einnahmen aus dem Auslandstourismus stiegen laut HNB jedoch um knapp 5 Prozent auf 4,587 Milliarden Euro.

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