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Tourismus in Österreich: Statistik, Zahlen und Trends November 2026

Tourismus in Österreich: Statistik, Zahlen und Trends November 2026

Axel HernborgAxel Hernborg

Kurz gesagt: Österreich verbuchte 2025 laut Statistik Austria 157,3 Millionen Nächtigungen und 48,2 Millionen Ankünfte, beides Rekorde. Deutschland liegt mit 58,6 Millionen Nächtigungen weit vorn. Tirol führt die Bundesländer an, Wien knackte die 20-Millionen-Marke. Der Tourismus trägt direkt 4,4 Prozent, mit indirekten Effekten 6,5 Prozent zum BIP bei.

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026. Jede Zahl auf dieser Seite wurde mit den am Ende der Seite aufgeführten Quellen abgeglichen; wo zwei Quellen voneinander abweichen, ist der Unterschied vermerkt.

Tourismus in Österreich hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht, und Deutschland trägt ihn wie kein anderes Herkunftsland. Diese Seite bündelt die amtlichen Zahlen von 2019 bis zu den ersten Daten für 2026. Grundlage sind die Beherbergungsstatistik von Statistik Austria, das Tourismus-Satellitenkonto von Statistik Austria und WIFO, die Reiseverkehrsbilanz der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der Tourismusbericht des Wirtschaftsministeriums (BMWET), WienTourismus und UN Tourism. Wichtig: Eine „Ankunft“ wird bei jedem Aufenthalt eines Gastes in einer Unterkunft erfasst; gezählt werden also Aufenthalte, nicht Personen (Statistik Austria, STATreport 2025).

Tourismus in Österreich: die wichtigsten Zahlen

  • 157,3 Millionen Nächtigungen 2025 (+1,9 %), der höchste Wert seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen 1974, dazu 48,2 Millionen Ankünfte (+3,1 %) (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Deutschland: 58,6 Millionen Nächtigungen und 15,3 Millionen Ankünfte 2025, mit Abstand der größte Markt (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Anteil am BIP: 4,4 % direkt (2024) (Tourismus-Satellitenkonto 2024), 6,5 % einschließlich indirekter Effekte (2025) (BMWET, Tourismusbericht 2025).
  • Einnahmen aus dem Ausland 2025: 25,9 Milliarden Euro (+6,6 %) (OeNB, Zahlungsbilanz 2025).
  • Wintersaison 2025/26: 74,3 Millionen Nächtigungen, ein Rekord (Statistik Austria, Winter 2025/26; Statistik Austria, Wintersaison 2025/26).
  • Jänner bis August 2026: 117,89 Millionen Nächtigungen (+1,5 %) (Statistik Austria, August 2026).

Wie viele Touristen kommen pro Jahr nach Österreich?

Säulendiagramm der Nächtigungen in Österreich: 2019 152,7 Millionen, 2020 97,9 Millionen, 2021 79,6 Millionen, 2022 136,9 Millionen, 2023 151,2 Millionen, 2024 154,3 Millionen, 2025 157,3 Millionen.
Nach dem Tiefpunkt von 79,6 Millionen im Jahr 2021 übertraf Österreich das Niveau von 2019 erstmals 2024 und erreichte 2025 einen neuen Höchststand.

Die kurze Antwort: 2025 meldeten Österreichs Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen 48,17 Millionen Ankünfte, davon 33,50 Millionen aus dem Ausland (+4,1 %) und 14,67 Millionen aus dem Inland. Zusammen verbrachten diese Gäste 157,29 Millionen Nächte im Land; im Schnitt blieb jeder Gast 3,3 Nächte (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025). Nach der Zählweise von UN Tourism, die nur internationale Gäste erfasst, lag Österreich 2024 mit 32,2 Millionen Ankünften auf Platz 13 der meistbesuchten Länder der Welt (UN Tourism, via APA); das Wirtschaftsministerium nennt für 2025 Platz 12 (BMWET, Internationale Daten).

Die Zeitreihe der Nächtigungen zeigt Einbruch und Erholung:

  • 2019, das Vor-Pandemie-Niveau: 152,7 Millionen Nächtigungen, davon 112,8 Millionen von Gästen aus dem Ausland (Statistik Austria, Tourismus 2025).
  • 2020: 97,9 Millionen; 2021: nur noch 79,6 Millionen (Statistik Austria, Tourismus 2025).
  • 2022: 136,9 Millionen (Statistik Austria, Tourismus 2025); 2023: 151,2 Millionen; 2024: 154,3 Millionen, erstmals über 2019 (Statistik Austria, Jänner 2026).
  • 2025: 157,3 Millionen, zum dritten Mal in Folge über 150 Millionen (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).

Herkunftsmärkte: Deutschland mit großem Abstand vorn

Balkendiagramm der Nächtigungen ausländischer Gäste in Österreich 2025 nach Herkunftsland: Deutschland 58,56 Millionen, Niederlande 11,26 Millionen, Schweiz und Liechtenstein 4,34 Millionen, Tschechien 4,04 Millionen, Vereinigtes Königreich 3,50 Millionen, Belgien 2,93 Millionen.
Deutsche Gäste buchen mehr als fünfmal so viele Nächte wie die zweitplatzierten Niederländer und stellen rund die Hälfte aller Auslandsnächtigungen.

Drei Viertel aller Nächtigungen (74,3 %) gingen 2025 auf Gäste aus dem Ausland zurück (Statistik Austria, Jänner 2026). Gäste aus Deutschland kamen auf 58,56 Millionen Nächtigungen (+0,2 %) und 15,31 Millionen Ankünfte (+2,1 %). Das sind rund 37 % aller und rund die Hälfte der ausländischen Nächtigungen (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025). Deutsche bleiben im Schnitt 3,8 Nächte.

  • Bayern allein lieferte 14,56 Millionen Nächtigungen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 9,69 Millionen und Baden-Württemberg mit 8,77 Millionen (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Hinter Deutschland folgen die Niederlande (11,26 Millionen Nächtigungen), die Schweiz und Liechtenstein (4,34 Millionen), Tschechien (4,04 Millionen), das Vereinigte Königreich (3,50 Millionen), Belgien (2,93 Millionen), Polen (2,82 Millionen) und Italien (2,81 Millionen) (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Kräftig wuchsen Fernmärkte, etwa die USA mit 2,57 Millionen Nächtigungen (+7,9 %) (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Der Inlandsmarkt kam auf 40,47 Millionen Nächtigungen (+0,5 %) (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).

Umgekehrt ist Österreich für deutsche Urlauber ein fester, wenn auch nicht dominierender Posten: 2025 führten 4,4 % aller Urlaubsreisen der Deutschen ab fünf Tagen nach Österreich (2024: 4,3 %). Damit lag das Land im Ausland auf Platz fünf hinter Spanien, der Türkei, Italien und Griechenland (FUR, Reiseanalyse 2026).

Tourismus und BIP: Anteil an der Wirtschaft

Zum BIP-Anteil kursieren drei Zahlen, die Verschiedenes messen:

  • Direkter Beitrag: 4,4 % des BIP beziehungsweise 21,67 Milliarden Euro im Jahr 2024, nach 4,2 % im Jahr 2023. Das ist die amtliche Zahl des Tourismus-Satellitenkontos; sie liegt wieder auf dem Niveau von 2018 (Tourismus-Satellitenkonto 2024).
  • Direkt und indirekt: 6,5 % des BIP und 33,1 Milliarden Euro Wertschöpfung 2025, einschließlich der Effekte bei Zulieferern (BMWET, Tourismusbericht 2025; WKO zum Tourismusbericht 2025). Die Freizeitwirtschaft steuert laut Tourismusbericht weitere 6,8 % bei (WKO zum Tourismusbericht 2025).
  • Für 2023 bezifferte das WIFO die direkte und indirekte Wertschöpfung auf 29,1 Milliarden Euro (6,1 % des BIP). In Tirol waren es 16,5 % der regionalen Wirtschaftsleistung (WIFO, Regionale Satellitenkonten 2023).

Die Ausgaben der Gäste in Österreich stiegen 2024 auf 39,20 Milliarden Euro (+7,3 %), davon 24,00 Milliarden Euro oder 61,2 % von Gästen aus dem Ausland. 2019 waren es 30,61 Milliarden Euro, 2021 nur 16,50 Milliarden. Rund 176.600 Vollzeitäquivalente lassen sich direkt dem Tourismus zuordnen (Tourismus-Satellitenkonto 2024). Der Tourismusbericht beziffert den Anteil des Tourismus an allen Arbeitsplätzen auf 7,1 % (WKO zum Tourismusbericht 2025).

Die Zahlungsbilanz der OeNB zeigt die Exportseite: Ausländische Gäste brachten 2025 25,9 Milliarden Euro ins Land, Österreicher gaben auf Reisen im Ausland 16,1 Milliarden Euro aus; der Saldo betrug 9,8 Milliarden Euro (Statistik Austria/OeNB, Reiseverkehrsbilanz). Pro Nächtigung gaben ausländische Gäste im Schnitt 222 Euro aus, Deutsche 196 Euro, Schweizer 407 Euro. Auf deutsche Gäste entfielen 44 % der Einnahmen. Allerdings stiegen die Preise im Tourismus um 4,6 %; preisbereinigt blieb laut OeNB kein Plus (OeNB, Zahlungsbilanz 2025).

Bundesländer: Tirol, Salzburg und Wien

Balkendiagramm der Nächtigungen 2025 nach Bundesland: Tirol 50,0 Millionen, Salzburg 30,9 Millionen, Wien 20,1 Millionen, Steiermark 14,1 Millionen, Kärnten 13,0 Millionen, Vorarlberg 9,5 Millionen, Oberösterreich 8,9 Millionen.
Tirol allein verbucht fast ein Drittel aller Nächtigungen in Österreich, Tirol und Salzburg zusammen mehr als die Hälfte.

Mehr als die Hälfte aller Nächtigungen fällt in Tirol und Salzburg an (Statistik Austria, Jänner 2026). Die endgültigen Werte für 2025:

  • Tirol: 50,0 Millionen Nächtigungen (+1,7 %), davon 26,95 Millionen von Gästen aus Deutschland, also mehr als die Hälfte (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Salzburg: 30,9 Millionen (+2,4 %); Wien: 20,1 Millionen (+6,5 %), der stärkste Zuwachs aller Bundesländer (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).
  • Steiermark: 14,1 Millionen; Kärnten: 13,0 Millionen; Vorarlberg: 9,5 Millionen; Oberösterreich: 8,9 Millionen; Niederösterreich: 7,3 Millionen; Burgenland: 3,4 Millionen (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025).

Auch beim Angebot führt Tirol mit rund 355.600 Betten, vor Salzburg mit 236.100 und der Steiermark mit 127.500 (Statistik Austria, STATreport 2025). Die Stadt Salzburg kam 2025 auf 3,28 Millionen Nächtigungen und blieb knapp unter ihrem Höchstwert von 2019 (Statistik Austria, Jänner 2026).

Winter gegen Sommer

Österreich ist ein Land mit zwei Hauptsaisonen, und der Sommer ist etwas größer. Die Sommersaison 2025 (Mai bis Oktober) brachte 83,42 Millionen Nächtigungen und 27,09 Millionen Ankünfte, die Wintersaison 2024/25 (November bis April) 72,38 Millionen Nächtigungen (Statistik Austria, STATreport 2025). Der Winter 2025/26 stellte dann mit 74,27 Millionen Nächtigungen (+2,6 %) und 21,35 Millionen Ankünften einen neuen Rekord auf (Statistik Austria, Winter 2025/26); vorläufig waren 74,23 Millionen gemeldet worden (Statistik Austria, Wintersaison 2025/26).

  • Deutsche Gäste buchten im Winter 2025/26 26,50 Millionen Nächtigungen, im Sommer 2025 32,05 Millionen (Statistik Austria, Winter 2025/26; Statistik Austria, Sommer 2025).
  • In Tirol ist dagegen der Winter die größere Saison: 26,87 Millionen Winternächtigungen 2025/26 gegenüber 23,12 Millionen im Sommer 2025 (Statistik Austria, Winter 2025/26; Statistik Austria, Sommer 2025).
  • Jänner und Februar 2026 brachten zusammen 34,63 Millionen Nächtigungen, 46,7 % des Winters (Statistik Austria, Wintersaison 2025/26).
  • Die Spitze im Jahr bleibt der August, sein Anteil an den Jahresnächtigungen ist aber von 24,9 % (1974) auf 13,6 % (2025) gesunken (Statistik Austria, STATreport 2025).

Die Auslastung ist in beiden Saisonen ähnlich: Im Tourismusjahr 2024/25 waren 35,4 % der Betten im Winter und 35,8 % im Sommer belegt, in Hotels rund 41 % beziehungsweise 45 % (Statistik Austria, STATreport 2025).

Wien: über 20 Millionen Nächtigungen

Wien überschritt 2025 erstmals die Marke von 20 Millionen Nächtigungen: Statistik Austria zählt 20,09 Millionen (+6,5 %) und 8,59 Millionen Ankünfte (+5,2 %). Gäste aus dem Ausland stellten 16,70 Millionen Nächte; Deutschland war mit 3,55 Millionen Nächtigungen der größte Markt, noch vor den Gästen aus Österreich (3,39 Millionen); aus den USA kamen 1,26 Millionen (Statistik Austria, Kalenderjahr 2025). WienTourismus meldet mit 20,07 Millionen Nächtigungen und 8,57 Millionen Gästen leicht abweichende Werte (WienTourismus, Jänner 2026). Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Betriebe lag 2025 bei rund 1,5 Milliarden Euro (+6 %) (WienTourismus, Februar 2026). 39 % der Gäste reisen mit dem Flugzeug an, gut 30 % mit der Bahn (WienTourismus).

2026 wächst die Stadt weiter. Im Mai, dem Monat des Eurovision Song Contest, zählte Wien 1,849 Millionen Nächtigungen (+4 %) bei einer Zimmerauslastung von rund 74 % (WienTourismus, Juni 2026). Das erste Halbjahr brachte 9,3 Millionen Nächtigungen (+4 %); rund 84.200 Hotelbetten stehen zur Verfügung (WienTourismus, Halbjahresbilanz 2026). Von Jänner bis August 2026 meldete Statistik Austria für Wien 13,08 Millionen Nächtigungen, 4,0 % mehr als im Vorjahr (Statistik Austria, August 2026).

Unterkünfte und Betten

Im Tourismusjahr 2024/25 standen 73.174 Beherbergungsbetriebe mit etwa 1,20 Millionen Betten (ohne Camping) zur Verfügung, 0,7 % mehr Betten als im Vorjahr. Am schnellsten wachsen gewerbliche Ferienwohnungen mit 188.300 Betten (+5,9 %), während klassische Privatquartiere zurückgehen (−4,2 %). Campingplätze kommen auf rund 257.000 Betten (Statistik Austria, STATreport 2025).

Flugverkehr

Der Flughafen Wien zählte 2025 32.559.115 Passagiere (+2,6 %), ein Rekord (Flughafen Wien AG, Jänner 2026). Für 2026 rechnete der Flughafen jedoch schon im Jänner mit nur rund 30 Millionen, weil Ryanair und Wizz Air Kapazitäten nach Bratislava verlagern, wo keine nationale Flugabgabe anfällt (Flughafen Wien AG). Von Jänner bis September 2026 sank das Aufkommen am Standort Wien um 4,5 % auf 23,48 Millionen; als Gründe nennt der Flughafen das kleinere Billigflugangebot und gestrichene Verbindungen wegen der Krise im Nahen Osten (Flughafen Wien AG, Oktober 2026).

UNESCO-Welterbe

Österreich hat 12 UNESCO-Welterbestätten, darunter die Altstädte von Salzburg und Graz, Schloss Schönbrunn, Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut, die Wachau und die Semmeringbahn. Das historische Zentrum von Wien steht seit 2017 auf der Liste des gefährdeten Welterbes (oesterreich.gv.at, Stand Februar 2026).

Ziele der Regierung

Am 15. Juni 2026 stellte Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner die neue Strategie „Vision T“ bis 2035 vor. Zwei Ziele sind beziffert: Der Anteil der Nächtigungen außerhalb der vier Hauptsaisonmonate soll von rund 53 % auf mehr als 60 % steigen, der Tourismusakzeptanzsaldo in der Bevölkerung von plus 37 auf plus 40 Prozentpunkte (BMWET, Juni 2026).

Trends 2026

  • Weiter Wachstum, aber langsamer: Von Jänner bis August 2026 gab es 117,89 Millionen Nächtigungen (+1,5 %), davon 88,79 Millionen von Gästen aus dem Ausland (+1,9 %) (Statistik Austria, August 2026).
  • Deutschland stabil: 43,89 Millionen deutsche Nächtigungen bis August (+0,9 %). Stark wuchs Tschechien mit 3,59 Millionen (+10,6 %) (Statistik Austria, August 2026).
  • Kalendereffekte: Der Mai 2026 lag mit 9,57 Millionen Nächtigungen 12,0 % über dem Vorjahr, weil Pfingsten und eine Woche der bayerischen Pfingstferien in den Mai fielen; deutsche Nächtigungen stiegen im Mai um 37,3 % (Statistik Austria, Mai 2026).
  • Sommer im Plus: Mai bis August 2026 brachten 63,31 Millionen Nächtigungen, 2,3 % mehr als im Vorjahreszeitraum (Statistik Austria, August 2026).
  • Weniger Flüge, mehr Nachbarn: Die OeNB erwartet, dass globale Konflikte und Energieengpässe 2026 die Herkunftsstruktur verschieben; Fernreisende sind vor allem für Wien und Salzburg wichtig, Gäste aus den Nachbarländern könnten Lücken füllen (OeNB, Zahlungsbilanz 2025).

Quellen

Häufig gestellte Fragen

2025 meldete Statistik Austria 48,17 Millionen Ankünfte in Beherbergungsbetrieben, davon 33,50 Millionen von Gästen aus dem Ausland, und 157,29 Millionen Nächtigungen, so viele wie nie seit 1974. Gezählt werden Aufenthalte pro Unterkunft, nicht Personen. Nach UN Tourism kamen 2024 rund 32,2 Millionen internationale Gäste; Österreich lag damit weltweit auf Platz 13.

Gäste aus Deutschland kamen 2025 laut Statistik Austria auf 15,31 Millionen Ankünfte und 58,56 Millionen Nächtigungen, rund 37 Prozent aller Übernachtungen und etwa die Hälfte der ausländischen. Allein Bayern lieferte 14,56 Millionen Nächtigungen. Nach Angaben der OeNB entfielen 44 Prozent der Einnahmen aus dem Ausland auf deutsche Gäste, die im Schnitt 196 Euro pro Nacht ausgaben.

Direkt trug der Tourismus 2024 laut Tourismus-Satellitenkonto von Statistik Austria und WIFO 21,67 Milliarden Euro oder 4,4 Prozent zum BIP bei. Rechnet man indirekte Effekte bei Zulieferern ein, kommt der Tourismusbericht 2025 des Wirtschaftsministeriums auf 33,1 Milliarden Euro und 6,5 Prozent. Die Gäste gaben 2024 39,20 Milliarden Euro aus.

Die meisten Nächtigungen verbucht Tirol: 50,0 Millionen im Jahr 2025, davon 26,95 Millionen von Gästen aus Deutschland. Es folgen Salzburg mit 30,9 Millionen und Wien mit 20,1 Millionen, so die endgültigen Zahlen von Statistik Austria. Tirol und Salzburg vereinen mehr als die Hälfte aller Nächtigungen. Wien wuchs 2025 mit 6,5 Prozent am stärksten.

Der Sommer ist etwas größer: Die Sommersaison 2025 brachte laut Statistik Austria 83,42 Millionen Nächtigungen, die Wintersaison 2024/25 72,38 Millionen. Der Winter 2025/26 erreichte mit 74,27 Millionen allerdings einen Rekord. In Tirol ist der Winter mit 26,87 Millionen Nächtigungen klar größer als der Sommer mit 23,12 Millionen.

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