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Tourismus in Europa: Statistik, Zahlen und Trends November 2026

Tourismus in Europa: Statistik, Zahlen und Trends November 2026

Axel HernborgAxel Hernborg

Kurz gesagt: Europa zählte 2025 laut UN Tourism 793 Millionen internationale Touristen, 6 % mehr als 2019 und gut 52 % aller Ankünfte weltweit. In der EU stiegen die Übernachtungen laut Eurostat auf 3.144,7 Millionen, angeführt von Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Deutsche gaben 2025 in Europa 92,7 Milliarden Euro für Reisen aus.

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026. Jede Zahl auf dieser Seite wurde mit den am Ende der Seite aufgeführten Quellen abgeglichen; wo zwei Quellen voneinander abweichen, ist der Unterschied vermerkt.

Europa ist die mit Abstand größte Reiseregion der Welt, und der Tourismus in Europa hat 2025 erneut Rekorde aufgestellt. Diese Seite bündelt die wichtigsten Statistiken: internationale Ankünfte seit dem Einbruch 2020, den Anteil Europas am Welttourismus, die EU-Länder und Regionen mit den meisten Übernachtungen, die großen Städte, die Deutschen als Quellmarkt, Saisonalität und Maßnahmen gegen Overtourism sowie die Entwicklung 2026. Grundlage sind UN Tourism (die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen), das Statistikamt der EU Eurostat, die European Travel Commission (ETC), die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die Reiseverkehrsbilanz der Deutschen Bundesbank, der Flughafenverband ACI Europe sowie nationale und städtische Statistikämter.

Tourismus in Europa: die wichtigsten Zahlen

  • 793 Millionen internationale Touristen 2025 in Europa, 4 % mehr als 2024 und 6 % mehr als 2019 (UN Tourism, Januar 2026).
  • Weltweit reisten 2025 rund 1,52 Milliarden Menschen ins Ausland; auf Europa entfielen damit gut 52 % aller internationalen Ankünfte (eigene Berechnung aus den Zahlen von UN Tourism).
  • 3.144,7 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben der EU 2025, ein Plus von 4,1 % (Eurostat, Oktober 2026; Eurostat-Datenbank).
  • Meiste Übernachtungen 2025: Italien (535,5 Millionen) vor Spanien (512,9 Millionen), Frankreich (471,7 Millionen) und Deutschland (440,2 Millionen) (Eurostat-Datenbank).
  • Meistbesuchte Region der EU: die Kanaren mit 102,3 Millionen Übernachtungen 2025 (Eurostat, Regionaldaten).
  • Deutsche gaben 2025 auf Reisen im europäischen Ausland 92,7 Milliarden Euro aus (Deutsche Bundesbank, Reiseverkehr).

Wie viele Touristen kommen jährlich nach Europa?

UN Tourism zählt internationale Touristen mit mindestens einer Übernachtung. Die Entwicklung der vergangenen Jahre in Europa:

  • 2020: Einbruch um 70 %, mehr als 500 Millionen internationale Touristen weniger als 2019 (UN Tourism, Januar 2021).
  • 2023: 94 % des Niveaus von 2019 (UN Tourism, Januar 2024).
  • 2024: 747 Millionen internationale Ankünfte, 1 % über 2019 und 5 % über 2023 (UN Tourism, Januar 2025).
  • 2025: 793 Millionen, +4 % gegenüber 2024; Westeuropa +5 %, Südeuropa und Mittelmeer +3 %, Mittel- und Osteuropa +6 %, dort allerdings noch 9 % unter 2019 (UN Tourism, Januar 2026).

Die Werte sind Schätzungen und werden laufend revidiert. Im Juni 2026 bezifferte UN Tourism das europäische Wachstum für 2025 bereits auf +5 % statt +4 % (UN Tourism, Juni 2026). UN Tourism bezeichnet Europa als größte Zielregion der Welt. Bei den Einnahmen nennt die Organisation keine Europasumme in ihrer Jahresbilanz, wohl aber die Spitzenverdiener: Großbritannien und Frankreich steigerten ihre Tourismuseinnahmen in den ersten zehn bis zwölf Monaten 2025 um je 9 %, Spanien um 7 %, die Türkei um 6 %. Weltweit erreichten die internationalen Tourismuseinnahmen 1,9 Billionen US-Dollar (UN Tourism).

Auch der Luftverkehr spiegelt das Wachstum: Europas Flughäfen fertigten 2025 einen Rekord von 2,6 Milliarden Passagieren ab (+4,4 %). Die größten waren London-Heathrow (84,48 Millionen), Istanbul (84,44 Millionen), Paris-Charles-de-Gaulle (72,02 Millionen), Amsterdam-Schiphol (68,77 Millionen) und Madrid (68,12 Millionen). 41 % der Flughäfen lagen jedoch noch unter dem Niveau von 2019 (ACI Europe, Februar 2026).

Übernachtungen in der EU: Rekord 2025

Säulendiagramm der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben der EU: 2019 2,88 Milliarden, 2020 1,42 Milliarden, 2021 1,83 Milliarden, 2022 2,75 Milliarden, 2023 2,94 Milliarden, 2024 3,02 Milliarden, 2025 3,14 Milliarden.
Nach dem Einbruch 2020 lag die EU bereits 2023 wieder über dem Niveau von 2019 und erreichte 2025 mit 3,14 Milliarden Übernachtungen einen Rekord.

Für die 27 EU-Staaten liefert Eurostat die genaueste Messgröße: die Übernachtungen in Hotels, Ferienunterkünften und auf Campingplätzen. Die Reihe zeigt Einbruch und Erholung (Eurostat-Datenbank, Stand 12. Oktober 2026):

  • 2019: 2,88 Milliarden; 2020: 1,42 Milliarden (Schätzung) (Eurostat)
  • 2021: 1,83 Milliarden; 2022: 2,75 Milliarden; 2023: 2,94 Milliarden (Eurostat)
  • 2024: 3,02 Milliarden; 2025: 3,14 Milliarden bzw. 3.144,7 Millionen (Eurostat)

Im März 2026 hatte Eurostat für 2025 noch knapp 3,1 Milliarden Übernachtungen und ein Plus von 2,2 % gemeldet (Eurostat, März 2026). Die höhere Zahl von heute geht vor allem auf Italien zurück, das seit 2025 mehr Unterkünfte erfasst (siehe unten); Eurostat nennt deshalb nun +4,1 % (Eurostat, Oktober 2026).

2025 entfielen 48,9 % der Übernachtungen auf internationale Gäste; 2019 waren es 47,3 %, im Pandemiejahr 2020 nur 29,0 %. Die EU zählte 32,1 Millionen Betten; die Bettenauslastung der Hotels lag bei 49,9 %, am höchsten in Zypern (78,0 %), Malta (67,3 %) und Spanien (63,6 %) (Eurostat).

Die EU-Länder mit den meisten Übernachtungen

Balkendiagramm der Übernachtungen 2025 nach EU-Land: Italien 535,5 Millionen, Spanien 512,9 Millionen, Frankreich 471,7 Millionen, Deutschland 440,2 Millionen, Griechenland 156,3 Millionen, Niederlande 146,5 Millionen, Österreich 134,5 Millionen.
Vier Länder liegen weit vor dem Rest, Deutschland ist mit 440,2 Millionen Übernachtungen das viertgrößte Ziel der EU; Italiens Vorsprung geht auf eine erweiterte Erfassung zurück.

Die Rangliste 2025 nach allen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (Eurostat-Datenbank):

  • Italien: 535,5 Millionen; Spanien: 512,9 Millionen (Eurostat)
  • Frankreich: 471,7 Millionen; Deutschland: 440,2 Millionen (Eurostat)
  • Griechenland: 156,3 Millionen; Niederlande: 146,5 Millionen; Österreich: 134,5 Millionen; Polen: 104,7 Millionen; Kroatien: 94,8 Millionen (Eurostat)

Italiens Spitzenplatz hat allerdings einen methodischen Grund. Das italienische Statistikamt Istat erfasst für 2025 erstmals auch privat und nicht gewerblich vermietete Unterkünfte, möglich geworden durch die neue Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungen. Ohne sie läge Italien bei 481 Millionen Übernachtungen, also hinter Spanien (512,9 Millionen) (Istat, Juli 2026). Eurostat weist auf den Bruch in der Reihe für Italien und Litauen ausdrücklich hin (Eurostat).

Bei den Übernachtungen ausländischer Gäste liegt Spanien mit 328,9 Millionen klar vorn, vor Italien (301,6 Millionen), Frankreich (150,8 Millionen), Griechenland (131,1 Millionen) und Österreich (97,0 Millionen). Deutschland kam auf 83,1 Millionen Auslandsübernachtungen, dafür auf 357,1 Millionen Übernachtungen von Inländern (Eurostat-Datenbank). Gemessen an der Bevölkerung ist Kroatien das tourismusintensivste Land: 24,5 Übernachtungen je Einwohner, vor Malta (21,7) und Zypern (19,4) (Eurostat).

Die meistbesuchten Regionen der EU

Auf Ebene der Regionen (NUTS 2) führten 2025 die Kanaren. Die sieben Regionen mit den meisten Übernachtungen (Eurostat, Regionaldaten, Stand Oktober 2026):

  • Kanaren (Spanien): 102,3 Millionen; Île-de-France mit Paris: 90,4 Millionen (Eurostat)
  • Katalonien: 89,8 Millionen; Adriatisches Kroatien: 89,4 Millionen; Andalusien: 77,9 Millionen (Eurostat)
  • Venetien: 74,2 Millionen; Balearen: 73,4 Millionen (Eurostat)

Zum Vergleich: Oberbayern kam 2025 auf 43,5 Millionen Übernachtungen, Tirol auf 40,3 Millionen (Eurostat).

Städte: Paris, Berlin, Wien, Barcelona, Amsterdam

Eine einheitliche europäische Städtestatistik gibt es nicht; die Städte zählen unterschiedlich, die Zahlen sind daher nur eingeschränkt vergleichbar.

  • Paris und Île-de-France: knapp 50 Millionen Touristen 2025, davon 25,9 Millionen aus Frankreich und mehr als 23 Millionen aus dem Ausland; touristische Ausgaben von fast 24 Milliarden Euro (Choose Paris Region, März 2026).
  • Berlin: 12,4 Millionen Gäste und 29,4 Millionen Übernachtungen 2025, 3,8 % weniger als 2024; 41,1 % der Nächte entfielen auf Gäste aus dem Ausland (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg).
  • Amsterdam: 23,7 Millionen touristische Übernachtungen 2025, rund 800.000 mehr als 2024 und deutlich über der selbst gesetzten Obergrenze von 20 Millionen (Gemeente Amsterdam via NH Nieuws, Mai 2026).
  • Wien: erstmals über 20 Millionen, genau 20,09 Millionen Nächtigungen 2025 (+6,5 %) (Statistik Austria, Januar 2026).
  • Barcelona: 16 Millionen Besucher 2025 (+2,9 %); in regulierten Unterkünften übernachteten 13,5 Millionen Touristen mit 37,2 Millionen Nächten (Ajuntament de Barcelona, Februar 2026).

Deutsche als Quellmarkt: wohin sie in Europa reisen

Balkendiagramm der Reiseausgaben der Deutschen 2025 nach Zielland: Italien 13,3 Milliarden Euro, Spanien 13,0 Milliarden Euro, Österreich 12,3 Milliarden Euro, Frankreich 7,4 Milliarden Euro, Niederlande 5,9 Milliarden Euro, Schweiz 4,8 Milliarden Euro, Türkei 4,5 Milliarden Euro.
Italien, Spanien und Österreich liegen bei den Reiseausgaben der Deutschen fast gleichauf und weit vor Frankreich.

Für viele Ziele in Europa sind die Deutschen der wichtigste Markt. Nach Eurostat gaben deutsche und französische Reisende 2024 in absoluten Zahlen am meisten aus; zusammen stellten sie fast die Hälfte (49 %) der Tourismusausgaben aller EU-Bürger (Eurostat, Tourismusausgaben).

Laut Reiseanalyse 2026 der FUR machten 2025 80,5 % der Deutschen mindestens eine Urlaubsreise ab fünf Tagen. Zusammen waren das 67,7 Millionen Reisen, für die sie 91,7 Milliarden Euro ausgaben. 78 % der Urlaubsreisen führten ins Ausland. Wichtigste Auslandsziele waren Spanien (15,0 %), die Türkei (7,8 %), Italien (7,7 %), Griechenland (5,6 %) und Österreich (4,4 %); Fernreiseziele kamen auf 8,6 % (FUR, Reiseanalyse 2026).

Die Reiseverkehrsbilanz der Bundesbank zeigt, wo das Geld bleibt. 2025 gaben Deutsche auf Auslandsreisen 118,5 Milliarden Euro aus, davon 92,7 Milliarden in Europa und 76,4 Milliarden in der EU. Am meisten flossen nach Italien (13,3 Milliarden Euro), Spanien (13,0 Milliarden), Österreich (12,3 Milliarden), Frankreich (7,4 Milliarden), in die Niederlande (5,9 Milliarden), die Schweiz (4,8 Milliarden) und die Türkei (4,5 Milliarden). Die Bundesbank weist darauf hin, dass regionale Ergebnisse mit größerer Unsicherheit behaftet sind (Deutsche Bundesbank, Zahlungsbilanzstatistik, Oktober 2026).

  • Österreich: Gäste aus Deutschland buchten 2025 58,55 Millionen Nächtigungen, mit großem Abstand vor den Niederlanden (11,26 Millionen) und der Schweiz mit Liechtenstein (4,34 Millionen) (Statistik Austria).
  • Paris und Île-de-France: 1,5 Millionen deutsche Besucher 2025 (+1 %), Platz 4 hinter den USA, Großbritannien und Italien (Choose Paris Region).
  • Kroatien: Deutschland blieb 2026 der größte Herkunftsmarkt; im bisherigen Jahresverlauf (Daten je nach Land bis Mai) stiegen die deutschen Ankünfte um 38,0 %, Griechenland meldete 21,6 % mehr deutsche Besuche (ETC, European Tourism Trends & Prospects Q2 2026).

Saison und Overtourism: Venedig, Barcelona, Amsterdam

Der europäische Tourismus konzentriert sich stark auf den Sommer. Fast ein Drittel aller Übernachtungen in der EU fiel 2025 auf Juli und August: im August 501 Millionen (16 %), im Juli 460 Millionen (15 %). Am stärksten saisonal ist Kroatien mit 55 % der Nächte in diesen beiden Monaten, gefolgt von Bulgarien (43 %) und Griechenland (42 %). Deutschland und Finnland liegen mit rund 24 % am unteren Ende (Eurostat, Saisonalität).

Mehrere Städte steuern inzwischen gegen:

  • Venedig verlangt von Tagesbesuchern an 60 Tagen zwischen dem 3. April und dem 26. Juli 2026 einen Eintrittsbeitrag von 5 Euro bei früher Buchung und 10 Euro kurzfristig; 2024 galt er an 29 Tagen, 2025 an 54 (Il Post, April 2026).
  • Barcelona will bis November 2028 alle 10.101 Lizenzen für Ferienwohnungen auslaufen lassen (The Local, Juni 2024).
  • Amsterdam hat sich eine Obergrenze von 20 Millionen Übernachtungen pro Jahr gesetzt, Hotelneubauten gestoppt und erhebt laut NH Nieuws die höchste Touristensteuer Europas; die Grenze wurde 2025 dennoch überschritten (NH Nieuws, Mai 2026).

Trends 2026

  • Weiteres Wachstum in der EU: Im ersten Halbjahr 2026 zählte Eurostat 1,3 Milliarden Übernachtungen (+1,7 %), den höchsten Halbjahreswert bisher; ausländische Gäste legten um 2,5 % auf 645,4 Millionen Nächte zu, Inländer um 0,9 % (Eurostat, August 2026).
  • Europa wächst schneller als die Welt: Von Januar bis Juni 2026 stiegen die internationalen Ankünfte in Europa um 3 %, weltweit nur um 0,4 %. Im Juni gingen sie in Westeuropa um 6 % zurück, teils wegen einer Hitzewelle. UN Tourism senkte seine Prognose für 2026 auf 1 bis 2 % weltweites Wachstum (UN Tourism via Hospitality Net, September 2026).
  • Nordeuropa und Preisbewusstsein: Laut ETC kamen im bisherigen Jahresverlauf (Daten bis Mai) 5,0 % mehr internationale Gäste nach Europa, in Nordeuropa sogar 10,0 % mehr. 48 % der befragten Branchenvertreter sahen Erschwinglichkeit als Chance, nach 32 % im ersten Quartal; Reisende weichen stärker auf Nebensaison und nahe Ziele aus (ETC, Juli 2026).
  • Nahostkonflikt als Bremse: Zypern verzeichnete 17,9 % weniger Ankünfte, die Türkei 2,1 % weniger; der Luftverkehr wuchs im April nur noch um 1,0 % (ETC). Die im ETC-Bericht zitierte Prognose von Tourism Economics erwartete für Europa 2026 noch 7,1 % mehr Ankünfte (ETC, Q2 2026); sie stammt jedoch aus der Zeit vor der Herabstufung durch UN Tourism.
  • Reiselust der Deutschen: Im Januar 2026 planten 76 % der Deutschen sicher eine Urlaubsreise, bei 43 % stand das Ziel bereits fest (FUR, Reiseanalyse 2026).

Quellen

Häufig gestellte Fragen

2025 zählte UN Tourism 793 Millionen internationale Touristen in Europa, 4 % mehr als 2024 und 6 % mehr als 2019. Im Juni 2026 bezifferte die Organisation das Wachstum für 2025 bereits auf 5 %. Im Pandemiejahr 2020 waren die Ankünfte um 70 % eingebrochen. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs Europa laut UN Tourism um weitere 3 %.

Von weltweit rund 1,52 Milliarden internationalen Touristen im Jahr 2025 entfielen laut UN Tourism 793 Millionen auf Europa, also gut 52 %. UN Tourism bezeichnet Europa als größte Zielregion der Welt. Europas Flughäfen fertigten 2025 nach Angaben von ACI Europe einen Rekord von 2,6 Milliarden Passagieren ab; London-Heathrow war mit 84,48 Millionen der größte.

Laut Eurostat lag 2025 Italien mit 535,5 Millionen Übernachtungen vorn, vor Spanien (512,9 Millionen), Frankreich (471,7 Millionen) und Deutschland (440,2 Millionen). Italien erfasst seit 2025 allerdings auch private Ferienunterkünfte; ohne sie wären es laut Istat 481 Millionen. Bei ausländischen Gästen führt Spanien mit 328,9 Millionen Übernachtungen. EU-weit waren es 3.144,7 Millionen.

Nach den Regionaldaten von Eurostat führten 2025 die Kanaren mit 102,3 Millionen Übernachtungen, gefolgt von der Île-de-France mit Paris (90,4 Millionen), Katalonien (89,8 Millionen), dem Adriatischen Kroatien (89,4 Millionen), Andalusien (77,9 Millionen), Venetien (74,2 Millionen) und den Balearen (73,4 Millionen). Zum Vergleich: Oberbayern kam auf 43,5 Millionen, Tirol auf 40,3 Millionen.

Laut Reiseanalyse 2026 der FUR führten 2025 78 % der Urlaubsreisen der Deutschen ins Ausland, vor allem nach Spanien (15,0 %), in die Türkei (7,8 %) und nach Italien (7,7 %). Nach Angaben der Bundesbank gaben Deutsche 2025 in Europa 92,7 Milliarden Euro für Reisen aus, am meisten in Italien (13,3 Milliarden), Spanien (13,0 Milliarden) und Österreich (12,3 Milliarden).

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